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Communication et conclusions

Kommuniqué zum Argumentationsthema « Kultur »

Zuletzt aktualisiert: 24 Mai 2016

Kommuniqué zum Argumentationsthema « Kultur »

Europa ist nicht nur eine wirtschaftliche Macht, es hat auch eine besondere kulturelle Ausstrahlung; seine Sprachen, wie das Französische, das Spanische oder das Englische werden von hunderten von Millionen Menschen außerhalb Europas gesprochen.
Die Podiumsdiskussion Kulturelle Ökologie und Kreativität befasste sich mit der sprachlichen und ethnolinguistischen Vielfalt in Italien. Das Ziel ist, lokale sprachliche und umweltliche Identitäten zu betonen, indem ein nationales Netz der sprachlichen Minoritäten geschaffen wird, das Rundfahrten für Touristen und speziell interessierte Agrotouristen anbietet.
Europa muss seine Vielfalt wiederfinden, obwohl oder gerade weil die Entstehung der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert zu ihrer Eindämmung im Interesse der « dominierenden » Sprachen führte.
Die beiden ersten Podiumsdiskussionen behandelten das literarische Schaffen unter dem Blickwinkel der Mehrsprachigkeit und natürlich der Übersetzung. Es geht nicht nur um die Unterstützung des Schaffens, sondern der Kreativität selbst der literarischen Übersetzer.
Der literarische Raum war immer vielsprachig. Deshalb beschränkt sich die Mehrsprachigkeit in der Literatur nicht auf offensichtlich mehrsprachige Werke: sie alle sind es mehr oder weniger. Sie tragen so zum Aufbau einer Weltliteratur bei.
Was die Übersetzung betrifft, so trägt sie zu dieser Weltliteratur bei, oft auch auf Initiative der Übersetzer. Da der Kontakt zwischen den Sprachen universell ist, ist die Übersetzung Grundlage des Sprachenvergleichs und der Betonung der Gleichwertigkeit aller Sprachen.
Selbstverständlich kamen die Künstler selbst zu Wort, und zwar in verschiedenen Sprachen: die Glossolalie von Frédéric Dumont wurde als eine kulturelle Animation vorgestellt, außerdem gab es ein Konzert mit je einer armenischen, einer italienischen und einer siculo-spanischen Sängerin.
Vorschläge:
14. Schaffung eines Preises für nichteuropäische Autoren (Schriftsteller, Wissenschaftler oder Übersetzer), die einen entscheidenden Beitrag zur europäischen Kultur geleistet haben
15. Öffnung für die europäischen Verlage eines Fonds zur spezifischen Subvention von Übersetzungen (innerhalb europäischer Sprachen oder in eine europäische Sprache)
16. Förderung der Veröffentlichungen von zweisprachigen Übersetzungen, denn sie achten die Mehrsprachigkeit und unterstützen das Erlernen der Sprachen

Allgemeines Schlusskommuniqué

Kommuniqué zum Argumentationsthema « Bildung »
Kommuniqué zum Argumentationsthema « Politik »
Kommuniqué zum Argumentationsthema « Wirtschaft und Gesellschaft »

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 Die 4. Europäische Tagung über Mehrsprachigkeit findet 2016 in Brüssel statt