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Economie des langues

Fehlende Sprachkenntnisse schaden Briten

Mis à jour : 7 Mar 2011

euro/topics nach The Times - Großbritannien | Dienstag, 7. Februar 2012

Immer weniger britische Schulkinder lernen in der Schule eine Zweitsprache. Das ist in vielerlei Hinsicht ein Nachteil für Großbritannien, meint die liberal-konservative Tageszeitung The Times: "Weil englische Muttersprachler überall auf der Welt verstanden werden, sträuben sie sich fremde Sprachen zu lernen und zu sprechen. Doch diese Kultur der Einsprachigkeit hat ihren Preis. Sie behindert britische Unternehmen auf internationalen Märkten. Sie schränkt die Anwerbung von Briten bei globalen Unternehmen ein. Sie schmälert die britische Stimme in der Diplomatie. Der Lebensstandard und der Einfluss dieses Landes sind geringer, als sie sein könnten, weil Sprachen heute eher ein Spezialfach sind als ein allgemeiner Teil der Bildung. ... Die Kenntnis einer Fremdsprache bedeutet nicht automatisch den Besitz einer zweiten Seele, wie es Karl der Große ausdrückte. Aber sie wird es künftigen Generationen ermöglichen, die Welt durch die Augen von anderen sehen zu können."

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