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Sprachgesetz in Kirgistan: Emanzipation von Russland

Foto : Der kirgisische Präsident hier mit seiner Familie legt Wert auf Traditionen und jetzt auch auf die kirgisische Sprache. Foto: Vladislav Nogai/imago

BERLIN taz | In Kirgistan, wo viele Russisch sprechen, sollen sehr gute Kenntnisse der Staatssprache Kirgisisch Pflicht werden. Das sorgt für Kritik aus Moskau.

Staatsbedienstete in Kirgistan, die nicht fließend Kirgisisch sprechen, laufen nun Gefahr, gefeuert zu werden. „Sie haben drei bis vier Jahre Zeit gehabt, Kirgisisch zu lernen. Wenn sie fleißig gewesen wären, hätten sie das in sechs Monaten geschafft. Doch jetzt sind alle Fristen abgelaufen“, sagte der Vorsitzende des Nationalen Komitees für die Staatssprache, Kanybek Osmonaliew.

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