Die Wissenschaftler aus
Deutschland, Finnland, Österreich, Schweden, Estland, Russland und
Slowenien werden dabei 14 finnougrische Sprachen genauestens
untersuchen, da diese das gesamte Spektrum der verschiedenen
Minderheitensprachen abdecken, so Projektleiterin Sarhimaa. Ziel ist es
ein Barometer zu schaffen, das sich universell einsetzen lässt;
sozusagen als die Rote Liste gefährdeter Arten.
Zur Erstellung werden zahlreiche Interviews vor Ort geführt und Textdokumente der 14 Minderheitensprachen und der entsprechenden Mehrheitssprachen analysiert. Von der Sprache der Seto im Osten von Estland über die der Ungarn in Slowenien, bis hin zur rechtlichen Stellung der Minderheiten im Hinblick auf die EU-Gesetzgebung oder die öffentliche Wahrnehmung der Volksgruppen – das Projekt ist vielseitig und umfassend. International gesehen ist ELDIA das umfangreichste Einzelprojekt zur Erforschung der finnougrischen Sprachen.
Zur Erstellung werden zahlreiche Interviews vor Ort geführt und Textdokumente der 14 Minderheitensprachen und der entsprechenden Mehrheitssprachen analysiert. Von der Sprache der Seto im Osten von Estland über die der Ungarn in Slowenien, bis hin zur rechtlichen Stellung der Minderheiten im Hinblick auf die EU-Gesetzgebung oder die öffentliche Wahrnehmung der Volksgruppen – das Projekt ist vielseitig und umfassend. International gesehen ist ELDIA das umfangreichste Einzelprojekt zur Erforschung der finnougrischen Sprachen.